DIE IDEE
 

Den Tangotänzern sagt man ja einen Hang zur Nostalgie nach – so ist es wohl kein Wunder, dass ich geradezu vor Ehrfurcht erstarrte, als ich meine erste argentinische Tango-Schellackplatte in den Händen hielt: "La Viruta" von Juan d'Arienzo.

Irgendwann kam mir der Gedanke: Schade, dass all diese Schellackschätze seit vielen Jahrzehnten in Schränken versteckt sind, in Regalen verstauben oder auf Speichern vergammeln.  Wer  hat denn heutzutage noch ein Grammophon im Wohnzimmer stehen, mal abgesehen von dem Herrn auf diesem Foto...?

Wäre es nicht toll, diese fantastischen vergessenen Schallplatten aus  ihrem langen Dornröschenschlaf zu wecken, sie durch einen neuen Verwendungszweck in den Alltag des 21. Jahrhunderts zu integrieren?

 

Aus der erwähnten d'Arienzo-Scheibe "La Viruta" baute ich also meinen Schellackuhren-Prototyp, der noch heute meine Wohnzimmerwand ziert und unverkäuflich ist – leider zerbrach die Platte bei der Bearbeitung. Dennoch: Immer wieder weckte diese Uhr Begeisterung, und so beschloss ich, meine Idee weiter zu verfolgen. Nach langer Tüftelei sind meine Uhrendesigns  nun als Geschmacksmuster beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt.

Laufend entstehen neue Varianten, jede Uhr ist ein mit viel Liebe handgefertigtes Unikat. Aufgrund der großen Nachfrage von Nicht-Tangotänzern finden  neben dem Tango zunehmend  auch andere Themenbereiche Eingang in  die Uhrengestaltung. Insbesondere mein weiteres Hobby Segeln hat sich etabliert – nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass zahlreiche Schellack-Aufnahmen existieren mit hinreißenden Titeln wie "Auf einem Seemannsgrab da blühen keine Rosen"... 


Die verschiedenen Themenbereiche:

TANGO DEL ALMA

SEGELN UND MEER
SAIL AWAY
ALTE ZEITEN